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Chris Hinze Combination - 1 Alben



Chris Hinze (* 30. Juni 1938 in Hilversum) ist ein niederländischer Jazz-Flötist und Komponist.

Hinze begann im Alter von zwölf Jahren eine Klavierausbildung und absolvierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag Flöte. 1969 erhielt er ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston, wo er Kurse in Komposition und Arrangement absolvierte.

Er trat mit James Moody, Paul Horn und Don Burrows bei internationalen Jazzfestivals auf, arbeitete mit Michael Gibbs in London und den Brecker Brothers in den USA und nahm mit Peter Tosh in Jamaika die CD Kings of Reggae auf. Beim Internationalen Jazzfestival von Montreux 1971 wurde seine Jazz-Rock-Produktion Chris Hinze Combination vorgestellt. Bereits in den frühen 1970er Jahren bereiste er die Länder des Fernen Ostens, wo er mit einheimischen Musikern arbeitete und beispielsweise 1974 in Tokio mit Hozan Yamamoto Alben einspielte. Im gleichen Jahr ging er nach Indien, um bei Raghunath Seth das Spiel auf der Bambusflöte zu erlernen.

1980 unternahm Hinze eine Tournee mit dem deutschen Gitarristen Sigi Schwab. 1992 und 1993 besuchte er Bhutan, Tibet, Thailand, China und Japan. Am Ende der Tournee besuchte er den Dalai Lama. Teile des mitgeschnittenen Interviews verwendete er für das Album Tibet Impressions, dem 1997 Tibet Impressions Volume II folgte. 1994 besuchte er erneut Indien, wo das Album Namaskar entstand.

Hinze nahm selbst mehr als fünfzig Alben auf. Daneben ist er auch als Produzent aktiv, er brachte u.a. Alben von Jasper van't Hof, Kevin Eubanks, Charlie Mariano, Arto Tuncboyaci, Michal Urbaniak, Urszula Dudziak, den Brecker Brothers, Larry Coryell, Ann Burton, Toots Thielemans, John Lee und Gerry Brown und Zbigniew Seifert heraus.

1972 erhielt Hinze den Auftrag, für das Holland Festival eine Suite zu komponieren. Die Live Music Now für zweiundvierzig Instrumente und Streichorchester wurde mit dem Beethovenpreis der Stadt Bonn ausgezeichnet. Als weitere sinfonische Werke entstanden New York und Parcifal, mit Mangala gewann er den Prix D’Italia.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Hinze)

Chris Hinze Combination
Mission suite LP
1973



01. Di-Da-De-Lu-Da
02. Mission suite
03. Deliverance
04. The ballad
05. Bamboo funk

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